Die Frage hören wir jeden Herbst: Daunenjacke oder Wollmantel? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wofür. Hier der Vergleich mit Zahlen aus unserem eigenen Test — keine Herstellerangaben.

1. Wärmeleistung — Daune gewinnt aufs Grad

Pro Gramm isoliert Daune etwa 30 % besser als Wolle. Unsere Daunenjacke «Aletsch» hält bei −15 °C warm, bei nur 320 g Füllung. Ein Wollmantel «St. Moritz» erreicht das erst mit deutlich mehr Gewicht — wärmt dafür gleichmässiger am ganzen Körper.

2. Gewicht & Packmass — Daune unschlagbar

Die «Aletsch» wiegt 480 g und packt sich auf eine Flaschengrösse — ideal unterwegs. Der Wollmantel wiegt 1,6 kg und lässt sich nicht komprimieren. Wer reist oder schichtet, nimmt Daune.

3. Verhalten bei Nässe — Wolle gewinnt klar

Nasse Daune verliert bis zu 90 % ihrer Isolation — deshalb hat die «Aletsch» eine wasserabweisende Aussenschicht. Wolle dagegen wärmt auch feucht weiter und nimmt bis zu 30 % ihres Gewichts an Wasser auf, ohne sich nass anzufühlen. Für Schweizer Regenwetter: Wolle.

4. Pflege & Langlebigkeit — Wolle vorne

Wollmantel: Bürsten, lüften, alle paar Jahre reinigen — hält 20+ Jahre. Daunenjacke: Schonender waschen, mit Tennisbällen tumblern — hält 10–15 Jahre, bis die Daune an Baffeln bricht.

5. Das Fazit — unsere Empfehlung

  • Pendeln, Stadt, Wind: Der Wollmantel — elegant, langlebig, wetterfest.
  • Berge, Reisen, extreme Kälte: Die Daunenjacke — leichter, wärmer, packbar.
  • Beides? Viele Kundinnen haben beides — Mantel für die Stadt, Daune für unterwegs.