Kinderkleidung hat zwei Feinde: das Wachstum und den Spielplatz. Als Kuratorin und zweifache Mutter habe ich gelernt, worauf es wirklich ankommt — und was man getrost ignorieren kann.

1. Mitwachsen statt nachkaufen

Verstellbare Bundweite, umgekrempelte Säume, lange Bündchen: Gute Kinderkleidung wächst zwei Grössen mit. Unsere Kinderjeans «Wildfang» und der Hoodie «Murmeltier» sind genau dafür gebaut — eine Grösse hält zwei Jahre statt sechs Monate.

2. Verstärkungen, die halten

Kinder leben auf Knien. Verstärkte Knie- und Gesässpartien, doppelte Nähte, abriebfeste Stoffe — das trennt Spielkleidung von Ankleide-Kleidung. Unsere Kinderhosen überstehen im Schnitt dreimal so viele Spielplatz-Saisons wie Standardware.

3. Stoffe für Kinderhaut

Kinderhaut ist dünner und empfindlicher. Wir setzen auf GOTS-Bio-Baumwolle und kratzfreie Merino-Mischungen — ohne chemische Ausrüstungen. Der Wollanzug «Fähnlein» ist unser meistgekauftes Baby-Teil.

4. Die Kinder-Capsule — zehn Teile genügen

Weniger Wäsche, weniger Entscheidungen, mehr Stücke, die wirklich getragen werden.